Beim Pocketbike-Racing sind Knieschleifer Pflicht

Das ist ein Test!

Nicht nur Pocketbike-Profis betonen immer wieder, wie wichtig Schutzkleidung (nicht nur) während eines Rennens ist. Auch die zahlreichen Unfälle im semi-professionellen Bereich zeigen uns, dass die passende Pocketbike-Schutzkleidung für keinen Fahrer wegzudenken ist! Hierbei kann man allerdings schon mit vergleichsweise geringem Aufwand eine große Wirkung erzielen kann, denn oft sind es schon die kleinen Dinge, die uns Verletzungen ersparen und uns sogar beim Fahren unterstützen können. So gehören neben der Standartausrüstung wie Helm, Lederkombi und Protektoren bzw. Panzer für Brust, Rücken, Ellenbogen und Knie auch die Knieschleifer zum absoluten Muss für Pocketbike Fahrer. Die Knieschleifer werden oft auch als Schräglagenfühler bezeichnet, weil sie zur Kontrolle der Schräglage an den Asphalt gedrückt werden und dabei helfen, den Neigungswinkel über die Beinposition zu „erfühlen“. Außerdem können die Knieschleifer dabei helfen, die Reifen weniger zu belasten, dies führt im günstigsten Fall zur Vermeidung von Stürzen.

Klettflächen für Knieschleifer (auch Schleiferaufnahme genannt) sind beim Kauf von Kombi´s meist schon integriert, die Knieschleifer selbst können dann nachgerüstet und nach ausgiebigem Gebrauch ausgetauscht werden. Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen.

Zu den beliebtesten Materialien zählen harter Kunststoff oder gepresstes Leder. Leider sind diese Materialien (im Gegensatz zum Fahrbahnbelag) relativ weich und nutzen sich durch die Reibung schneller ab. So wird die Nachfrage nach Schleifern aus Holz, Carbon oder Keramik aufgrund ihres geringen Abriebs immer größer. Bevorzugt man jedoch Kunststoff kann die Lebensdauer verlängert werden, indem der Fahrer ein Modell mit eingebauter Verstärkung wählt. Hierbei werden bei der Produktion z.B. Metallstäbe eingearbeitet. Andere Varianten arbeiten hingegen mit Magnesium-Beschlägen oder verfügen über einen Besatz aus Titan. Letztere sind jedoch nichts für den kleinen Geldbeutel. Zusätzlich ist zu beachten, dass das Metall bei zu starker Beanspruchung scharfe Kanten bilden kann, die sich wie Krallen im Asphalt verhaken. Außerdem verursacht es bei Bodenkontakt starken Funkenschlag und behindert somit andere Verkehrsteilnehmer, schlimmstenfalls kann dies sogar zu Unfällen führen.

Ob und wie die Knieschleifer richtig sitzen, lässt sich nicht verallgemeinern. Die Position variiert je nach Fahrstil, gesteigertem Können oder Sitzposition. Am Besten man probiert es selbst einmal aus. Dazu setzt man sich aufs Bike, winkelt die Knie an und bringt die Füße in die richtige Position. Kippt man nun sein Bike zur Seite und drückt dabei das Knie nach außen bildet der Berührungspunkt die optimale Position. Sollte die Klettfläche nicht passen,  kann man sie beim Sattler oder Lederschneider ändern bzw. erweitern lassen. Ist man sich jetzt immer noch unsicher, greift man lieber auf eine zu große Klettfläche zurück um Spielraum für Fahrstiländerung zu haben oder benutzt Knieschleifer zum umschnallen.

 

 

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